Jubiläums-Giardina 2018

Bühne frei für die 20. Ausgabe

Als Schaufenster der Schweizer Gartenbranche hat sie die Gartengestaltung weit über die Landesgrenze hinaus geprägt: vom 14. bis 18. März 2018 findet die europaweit etablierte Giardina zum 20. Mal statt. 

(Bild: MCH Messe Zürich/Giardina)

(Bild: MCH Messe Zürich/Giardina)

Als die Giardina 1997 erstmals parallel zur muba in Basel stattfindet, dominieren Rasenflächen mit willkürlichen Bepflanzungen und wenig einladenden Sitzplätzen das Bild des Schweizer Gartens. In den Neunzigerjahren steigt der Anteil an Wohneigentum, der Garten rückt in der Gesamtgestaltung des Eigenheims zunehmend in den Fokus. Diesen Trend erkennen die Macher der Giardina und kreieren eine Ausstellung, die dem Garten eine visionäre Bühne gibt und eine neue Schweizer Gartenkultur einläutet.

Schaufenster der grünen Branche
Einer der diese Wende als Aussteller mitgeprägt hat, ist der heute international anerkannte Gartenarchitekt Enzo Enea. 1999 baut er an der Giardina erstmals einen Garten in Originalgrösse und lanciert das Herzstück der Ausstellung: lebensgrosse Schaugärten. Der überwältigende Erfolg inspiriert eine ganze Branche. In den folgenden Jahren werden die Schaugärten an der Giardina zum Mekka von Gartenliebhabern und Eigenheimbesitzern. Zwanzig Jahre später ist die Giardina die grösste europäische Indoor-Gartenveranstaltung und gehört zu den erfolgreichsten Publikumsausstellungen überhaupt.

Aktuelle Themen als Erfolgsfaktor
Ein wichtiger Grund für den anhaltend grossen Erfolg der Giardina ist ihre Trendsetter-Rolle. Die Veranstaltung greift jährlich aktuelle Themen auf, die von den führenden Anbietern der Branche in einzigartigen 1-zu-1-Gartenbeispielen umgesetzt werden. Die Besucherinnen und Besucher tauchen in Gartenwelten ein, die sie inspirieren, begeistern und das Erlebnis in den Mittelpunkt rücken. Auch im Jubiläumsjahr richtet sich der Blick auf eines der grossen Themen in unserer Gesellschaft: der Gestaltung des Wohn- und Lebensraumes in Zeiten hoher Bodenpreise, zunehmender Urbanisierung und verdichteten Bauens.

Gartenträume trotz wenig Raum
Ob auf Grundstücken im urbanen Umfeld, an Hanglagen oder in Stadt- und Nischengärten mit wenig Fläche – Gartenbauer stehen  heute vor der Herausforderung, auch kleine, verwinkelte Flächen in Gärten zu verwandeln, wo Ruhezonen mit Feuerplatz, Gemüsebeete, Wasserflächen und gar Wellnesszonen Platz finden. Garten- und Terrassenbesitzer wünschen sich vielseitig nutzbare Aussenräume, die zum unverzichtbaren Rückzugsort in einem immer schneller drehenden Alltag werden. Dank professioneller Planung und geschickter Raumaufteilung können Gartenträume auch auf kleinem Raum verwirklicht werden.

Wohnen im Freien mit raffinierter Ausseneinrichtung
Während bei Innenräumen Wohnlichkeit und Design längst oberste Prämisse sind, wird der Einrichtung des Aussenraums und damit der Verbindung zwischen Wohn- und Aussenraum oft noch nicht dieselbe Beachtung geschenkt. Zudem rückt die moderne Bauweise mit grossen Fensterfronten den Garten visuell viel stärker in den Fokus als früher. Mithilfe einer durchdachten Lichtgestaltung, raffinierten Formgebung, hochwertigen Materialisierung und Einrichtung werden Gärten und Terrassen wohnlich und stimmungsvoll inszeniert. An der Giardina 2018 zeigen Profis, wie stilvolle und funktionale Lebenszonen im Freien so eingerichtet und dekoriert werden, dass man die Schönheit der Natur tagtäglich und unabhängig der Jahreszeiten geniessen kann.

pd

Die Giardina 2018
14. bis 18. März 2018
Messe Zürich

Öffnungszeiten
Mittwochs und Donnerstags
9 bis 20 Uhr
Freitag bis 22 Uhr
Wochenende
9 bis 18 Uhr

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